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100 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Donatus

Mitte September feierte die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) ihr 100-jähriges Bestehen. Das Programm wurde vom kfd-Leitungsteam mit kfd-Frauen entwickelt und durchgeführt.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste und den in großer Zahl anwesenden Brander kfd-Frauen hielt zunächst Frau Antonia Müther-Langen einen Rückblick auf die vergangenen hundert Jahre. Eine begleitende Power-Point Präsentation mit Bildern aus der Brander Geschichte zeigte eindrucksvoll die Entwicklung der kfd.

Sie begann mit der durch Pfarrer Klauser 1923 als Mütterverein gegründeten Gemeinschaft und zeigte das Wiederaufleben des Vereins nach dem 2. Weltkrieg mit tausend Mitgliedern. Themen, zu denen regelmäßig eingeladen wurde, waren vorwiegend kirchlichen Inhalts, aber auch das gesellige Beisammensein wurde sehr gepflegt.

Die Bezeichnung kfd wurde 1968 eingeführt und 1971 gab es den ersten gewählten Vorstand. Geselliges Beisammensein wird auch heute noch geschätzt, aber auch sozialpolitische Themen, Umweltprobleme, frauenspezifische Interessen, Glaubensfragen und mehr stehen heute im Jahresprogramm. Da holt man sich Unterstützung beim Diözesan- oder Bundesverband.

Heute ist die Mitgliederzahl auf 260 gesunken und wird von einem Leitungsteam geführt. Es gibt keinen Präses mehr, sondern eine geistliche Leiterin. Diesen Posten führt Gabi Ziemons nun schon verantwortungsvoll und mit großem Einsatz seit 20 Jahren.

Claudia Vickus, unterstützt von Liselotte Baur am Klavier, begleitete den Vortrag mit Liedern von Leonard Cohen, Comedian Harmonists und Hildegard Knef, wobei viele Anwesende begeistert mitsummten oder -sangen.

Stefanie Ziemons begeisterte anschließend mit ihrem kabarettistischen Vortrag. Beim Abschlusslied, vorgetragen von Ulla Giesendorf und Jutta Borkens, stimmten alle Anwesenden in den Refrain ein. Danach waren Kaffee und Kuchen sehr gefragt. Ein schöner unvergesslicher Tag endete mit einem Festgottesdienst in St. Donatus, ebenfalls von der kfd vorbereitet. Ralph Leinen, die Flötistin Iris Kutsch und ihr Sohn Leonard Kutsch (Posaune) unterstrichen mit ihrer Musik die Festlichkeit des Gottesdienstes.

Text: kfd Brand
Foto: Johanna Steinröx